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Ausbau und Umbau des Feuerwehrhauses

Vorweg eine Begründung, warum ein noch nicht einmal 25 Jahre altes (junges) Gebäude einer so umfangreichen Erneuerung und Erweiterung bedurfte.
Als Ausbildungszentrum für die Feuerwehrjugend des gesamten Unterabschnitts, war ihre Unterbringung in einem relativ kleinen Kellerraum mit geringer Raumhöhe, ohne Heizung, ein unhaltbarer Zustand. Durch die Heizung des gesamten Feuerwehrhauses mit einigen Elektrokonvektoren und Einzelradiatoren betrieben mit Propangas, war es auch sehr ungemütlich bei anfallenden Sitzungen, Schulungen, Besprechungen und anderen Veranstaltungen, weil das Gebäude nur mit sehr langen Vorheizzeiten zu erwärmen war. Dadurch konnte eine hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen nicht verhindert werden, was sich natürlich auf alle elektrischen Geräte, wie Overheadprojektor, Video-, Fernseh-, Radio- und  Funkgeräte, EDV-Anlage, als auch auf die Lagerung der Feuerwehrbekleidung (im nicht vorhandenem Zeugmeisterraum!) sehr negativ auswirkte und noch dazu äußerst unwirtschaftlich war. Auch die Höhe der Garagentore würde in absehbarer Zeit ein Hindernis darstellen. Ein nicht vorhandener, zeitgemäßer Bereitschaftsraum und ein aus allen Nähten zu platzen drohender Verwalterraum waren zwei weitere Gründe für den Ausbau. "Alles Gute kommt von oben", konnte von unserem Dach nicht mehr gesagt werden, denn es war schon seit einigen Jahren undicht und konnte auch nach mehrmaligen Versuchen nicht wirklich abgedichtet werden. Da auch das Dachstuhlholz in Mitleidenschaft gezogen wurde, bestand auch deswegen dringender Handlungsbedarf. Außerdem gab es auch eine gewisse Nachfrage für Kurse, Bastelabende, Vorträge und dergleichen mehr, in einem Gemeinschaftshaus in unserer Katastralgemeinde. So wurden in den Jahren 2001 und 2002 eifrig Pläne für den Um und Ausbau unseres Feuerwehrhauses, den neuen Anforderungen gemäß, geschmiedet, den Gemeindevertretern der Marktgemeinde Loosdorf vorgelegt und von diesen auch genehmigt. Der Entwurf und die Planung dieses Vorhabens wurde, dankenswerterweise, von  Kamerad Viktor Schmatzer in enger Zusammenarbeit mit seinem Arbeitgeber Planungsbüro BM Ing. Manfred Kreutzer, übernommen.